Kann der MdK einen Pflegegrad ablehnen ohne den Antragssteller gesehen zu haben?

  • Beitrag
    Lena Vogt
    Teilnehmer
    Hallo, meine Name ist Lena. Stehe gerade irgendwie wieder alleine da und bräuchte mal Eure Einschätzung. Es geht um meine Mutter, über 70 Jahre alt und nach einem Schlaganfall und einer anschließenden Hirnblutung mobil eingeschränkt und auf den Rollator angewiesen. Anfang letzten Jahres haben wir zusammen versucht für sie einen Pflegegrad zu beantragen. Wegen Corona kam der MdK gar nicht zu einem Besuch sondern entschied gemäß Antrag und einem Telefongespräch mit meiner Mutter – ohne sich ein Bild gemacht zu haben. Kurz danach kam die Absage und jetzt haben wir den „Salat“ – uns wurde geraten über den VdK einen Anwalt einzuschalten. Aber auch das ist eine „Pfeife“ und es geht kein bisschen voran. Muss es wirklich sein, dass man hier zwei Jahre (so die Einschätzung des Anwalts) klagen muss, bevor man einen Pflegegrad erhält? Darf der MdK das überhaupt – ohne Sichtung ablehnen?

    Habt ihr hier damit Erfahrungen oder Ideen, was man da noch machen könnte?

    Vielen Dank für Eure Antworten !!

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  • Antworten
    Berni
    Teilnehmer
    Hallo Lena,

    wichtig ist erst einmal nicht hinnehmen, wehren und unbedingt formell Widerspruch gegen den Bescheid der Pflegekasse einzulegen. Soweit mir bekannt innerhalb von vier Wochen (einem Monat) nach Erhalt der Ablehnung. Sollte diese Frist verstreichen, wird es richtig schwer hier noch etwas zu bewegen. Ob es gleich ein Anwalt sein, kann ich nicht beurteilen. Wichtig ist Einspruch/Widerspruch einlegen und hoffen, dass eine erneute Prüfung beauftragt wird. Um auf diese sich dann sehr gut vorbereiten.

    Drück Euch die Daumen! LG Bernd

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